Bündnis 90/Die Grünen Lüdenscheid unterstützen ausdrücklich die Entscheidung der Bürger-Energie, den Bürgermeisterkandidaten der AfD nicht zu ihrer Veranstaltungsreihe einzuladen. Entgegen der Kritik von Thomas Machatzke in seinem Kommentar in der Lüdenscheider Nachrichten vom 23. August 2025 halten die Grünen diese Entscheidung für konsequent und notwendig.
Die AfD leugnet systematisch den wissenschaftlichen Konsens zum menschengemachten Klimawandel und verbreitet aktiv Desinformation zu diesem existenziellen Thema. Eine Partei, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft wird und deren Programmatik demokratiefeindliche Positionen enthält, sollte nicht durch Einladungen zu Podien legitimiert werden, die sich dem Klimaschutz und der Energiewende verschrieben haben.
„Die These, dass eine Nicht-Einladung der AfD dieser nur nütze, indem sie sich in einer Opferrolle inszenieren könne, greift zu kurz“, erklärt Andreas Stach, Fraktionssprecher der Grünen Lüdenscheid. „Wir dürfen nicht in die Falle tappen, aus taktischen Erwägungen heraus antidemokratischen und wissenschaftsfeindlichen Positionen ein Forum zu bieten. Demokratische Prinzipien und wissenschaftliche Fakten sind nicht verhandelbar.“
Die Bürger-Energie Lüdenscheid setzt sich für eine nachhaltige, bürgernahe Energiewende ein. Diese Ziele stehen in fundamentalem Widerspruch zu den Positionen der AfD, die regelmäßig gegen erneuerbare Energien polemisiert und Klimaschutzmaßnahmen blockiert.
„Es geht hier nicht um das Ausgrenzen anderer Meinungen, sondern um die Verteidigung des demokratischen und wissenschaftlichen Diskurses“, führt Stach weiter aus. „Wir werden uns weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass klimafreundliche Energien in Lüdenscheid gefördert und ausgebaut werden – im konstruktiven Dialog mit allen demokratischen Kräften unserer Stadt.“
Bündnis 90/Die Grünen Lüdenscheid betonen, dass sie auch künftig klar Position gegen Rechtsextremismus und Wissenschaftsfeindlichkeit beziehen werden und demokratische Institutionen wie die Bürger-Energie in ihrem Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit unterstützen.
